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Liebe Freunde von Kirche im Aufbruch!
Leer sind meine Hände. Füll mich ganz mit dir. Nur ein Lied? Oder ein Schrei meines Herzens? Ohne Gott bin ich tatsächlich leer. Wirklich?
Er hat mich so geschaffen – ein leeres Gefäß, das unbedingt gefüllt werden will. Jeder Mensch hat einen Hunger danach, ok zu sein, sagen die Humanisten, und sie wissen auch, wie man das erreicht: Ich muss mich selber annehmen, akzeptieren, wie ich bin; ich darf andere bitten, mir zu sagen, was ihnen an mir gefällt, darf andere um Anerkennung bitten. Das sind super Strategien, doch das Dumme ist: Letztlich bleibe ich leer. Der Hunger wird nicht gestillt. Es ist, als ob alle Anerkennung in ein bodenloses Gefäß fällt. Hat das Gott so gewollt? Er hat doch gesagt: „Lasst uns Menschen schaffen, ein Bild, das uns gleich sei.“ Und wie ist das bei ihm? Er verströmt seine Liebe, will sich ganz mit uns teilen. Das erfahren wir bei Kirche im Aufbruch immer wieder neu. Wir erleben, dass wir tatsächlich mit leeren Händen zu ihm kommen können, damit er sie füllt. Wir erleben auch, dass er uns zeigt, wo wir unsere Leere selber gefüllt haben: mit dem Wissen, wie es geht, mit recht haben wollen, mit gut und richtig sein wollen, mit Verdienen und Kaufen, mit Sex, mit Reisen, Spielen, Kontrolle...
Es ist nicht schlimm, wenn wir mit diesem „Füllmaterial“ in die Irre gehen. Schlimm ist, wenn wir diese Strategie unbeirrt unbedingt weiterverfolgen wollen. Darum sagt Jesus: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“ Darum bringen wir zu ihm, was wir in unseren Händen halten, um sie von ihm füllen zu lassen, um uns leere, bedürftige Gefäße von ihm mit seiner unbeschreiblichen Liebe füllen zu lassen.
Macht nichts, dass wir leer und bedürftig sind. Das sind wir nur, um ganz nah bei ihm sein zu können. „Herr, füll mich neu mit deinem Geiste, der mich belebt und zu dir, mein Gott, hinziehet. Herr, füll mich ganz mit dir.“ Es ist erquickend, so völlig entleert vor ihn zu treten und seine Umarmung und seine Liebesworte zu empfangen. Dann bin ich reich und gebe aus Reichtum. Wir wünschen Euch freudevolle, gesegnete, liebestrunkene Pfingsten. Magdalene Schnabel
Mit herzlichen Grüßen und Segenswünschen Eure Grit-Angela Bertsch Einladung Festgottesdienst
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