Kirche im Aufbruch als Erneuerungsbewegung
Immer wieder gab es in der Geschichte der Kirche geistliche Aufbrüche und Erneuerungsbewegungen.
Etwa um 1960 erreichte eine Erneuerungsbewegung weltweit die verschiedensten Kirchen und Konfessionen. Man nannte sie „charismatische Bewegung“, weil in ihr die im Neuen Testament bezeugten Gaben des Heiligen Geistes, die „Charismen“ (Gnadengaben), eine entscheidende Rolle spielten. Neue Gottesdienstformen entstanden: Lobpreis-, Segnungs- und Heilungsgottesdienste, in denen man dem Wirken des Heiligen Geistes bewusst Raum ließ.
Im Jahr 1991 initiierte eine Gruppe von engagierten Christen die erste Zeltstadt. Sie wurde inspiriert vom "Faith Camp" von Colin Urquhart in Peterborough und von "New Wine", einer überkonfessionellen christlichen Erneuerungsbewegung, die in England jährlich große Campveranstaltungen durchführt.
Inzwischen hat sich die Zeltstadt zu einem Markenzeichen von Kirche im Aufbruch entwickelt.
Im Jahr 1994 wurde Kirche im Aufbruch, die aus der Adoramus-Gemeinschaft von Ortwin Schweitzer hervorgegangen ist, als eigenständiger Verein ins Vereinsregister eingetragen.
Im Jahr 1996 Erwerb der Nordalb, ein ca. 10 ha großes Gelände auf der Albhochfläche oberhalb von Deggingen, mit Freizeit- und Tagungsstätte als zentraler Veranstaltungsort für Seminare und Camps.
Im Jahr 2026 feiern wir, dass mutige Leute von Kirche im Aufbruch vor 30 Jahren das Gelände auf der Nordalb gekauft haben, vorrangig mit dem Ziel, die Zeltstadt veranstalten zu können. Voller Dankbarkeit schauen wir 30 Jahre auf Gottes Wirken und Durchtragen auf der Nordalb und feiern seine Treue in diesem Festgottesdienst.
Unverzichtbares Kennzeichen echter Erneuerung ist für uns die persönliche Beziehung zu Jesus Christus, der uns befreit zu einem Leben mit Gott. Dabei ist das Wort Gottes, die Bibel, für uns Richtschnur unseres Glaubens und Handelns. Beides verbindet uns mit den Erneuerungsbewegungen des Pietismus.



